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Fernsehpreise

Datenbank zum Fernsehpreis der Erwachsenenbildung. Suchen Sie nach nominierten und ausgezeichneten Sendungen, nach Personen und Preisreden.

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Der Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wird von den zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) gestiftet. Verliehen wird der Preis in drei Sparten:
Dokumentation, Fernsehfilm/Serien, Sendeformate/Sendereihen.

Das für die Organisation zuständige Sekretariat liegt in den Händen des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen (Dr. Gerhard Bisovsky, Christine Rafetseder).

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Axel-Corti-Preis

Der Preis ist benannt nach:

Axel Corti (7. 5. 1933 – 29. 12. 1993)

Axel Corti erlangte vor allem als Regisseur und Filmemacher durch seine Literaturverfilmungen Bedeutung. Er wurde am 7. 5. 1933 als Sohn eines Kaufmannes österreichisch-italienischer Abstammung in Paris geboren.

Während seiner Schulzeit begann Corti in der Hörspiel- und Literaturabteilung des Landesstudios Tirol mitzuarbeiten, deren Leiter er von 1956 bis 1960 war.

Im Jahre 1958 wurde er an das Wiener Burgtheater engagiert, zunächst als Regieassistent, ab 1962 als Dramaturg und Regisseur.

Corti war auch am Wiener Reinhardtseminar im Lehrfach Regie tätig, im Jahre 1972 übernahm er die Regieklasse an der Hochschule für Film und Fernsehen.

Mit seiner vom ihm geschriebenen und gesprochenen Sendung „Schalldämpfer“ im Programm Ö1, welche am 4. Mai 1969 erstmalig gesendet wurde, schrieb er Rundfunkgeschichte.

Auch als Film- und Fernsehregisseur war Axel Corti sehr erfolgreich. Seinen ersten Film „Kaiser Franz Joseph und die Bahnwärterstochter“ drehte er 1963 mit dem legendären Hans Moser. Später folgte der preisgekrönte Film „Der Fall Jägerstätter“, die wahre Geschichte des 1943 hingerichteten Kriegsdienstverweigerers aus dem Innviertel. Zu seinen bekanntesten Literaturverfilmungen zählen „Radetzkymarsch“ nach Joseph Roth, „Eine blassblaue Frauenschrift“ nach Franz Werfel sowie „Herrenjahre“ nach Gernot Wolfgruber.

Die preisgekrönte Trilogie „Wohin und zurück“, eine Fernsehproduktion, welche die Zeit zwischen 1938 und 1945 aus der Sicht von Emigranten beleuchtet, war auch international einer der größten Erfolge Cortis.

Axel Corti wurden mehrere Auszeichnungen, darunter der „Große Österreichische Staatspreis für Filmkunst“ sowie zweimal die „Goldene Kamera“, verliehen.

Am 29. Dezember 1993 verstarb Axel Corti erst 60-jährig in Oberndorf bei Salzburg, kurz vor der Vollendung seines letzten Filmes „Radetzkymarsch“.

Downloads: Axel Corti-PreisträgerInnen PDF [ DOWNLOAD ]

Fernsehpreise im Überblick:

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